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- Abetalipoproteinämie
- Adulte vitelliforme Makuladystrophie
- Albinismus
- Andere Optikusatrophien
- Andere Syndrome
- Atrophia gyrata
- Autoimmunerkrankungen mit Netzhaut- Aderhautdegeneration
- Autosomal dominante Vitreoretinochoroidopathie
- Autosomal rezessive Optikusatrophie
- Bardet Biedl Syndrom
- Bassen-Kornzweig Syndrom
- Bietti´s kristalline Dystrophie, generalisierte Form
- Bietti´s kristalline Dystrophie, regionale Form
- Birdshot-Chorioretinopathie
- Blauzapfenmonochromasie
- Bloch-Sulzberger Syndrom
- Bradyopsie
- Carcinom assoziierte Retinopathie
- Chloroquin-Retinopathie
- Choroideremie
- Choroiditis serpiginosa
- Differenzialdiagnosen zu Netzhaut- Aderhautdystrophien
- Diffuse Choriokapillarisatrophie
- Dominante neovaskuläre inflammatorische Vitreoretinopathie
- Dominante zystoide Makuladystrophie
- Doyne'sche Honeycomb Drusen
- Enhanced S Cone Syndrom
- Erosive Vitreoretinopathie
- Familiäre Drusen
- Familiäre exsudative Vitreoretinopathie
- Familiäre foveale Retinoschisis
- Fenestrated Sheen Makuladystrophie
- Fundus albipunctatus
- Fundus flavimaculatus
- Generalisierte Netzhaut- Aderhautdystrophien
- Generalisierte Netzhaut- Aderhautdystrophien mit Beginn peripher
- Generalisierte Netzhaut- Aderhautdystrophien mit Beginn zentral
- Goldmann Favre Syndrom
- Helicoide peripapilläre chorioretinale Dystrophie
- Hereditäre Optikusatrophien
- Hereditäre vaskuläre Netzhauterkrankungen
- Hereditäre vitreoretinale 'Schneeflocken'-Degeneration
- Incontinentia pigmenti
- Kearns-Sayre Syndrom
- Kongenitale Farbsinnstörungen
- Kongenitale stationäre Nachtblindheit
- Kongenitale x-chromosomale Retinoschisis
- Laurence Moon (Bardet Biedl) Syndrom
- Leber`sche hereditäre Optikusneuropathie
- Leber´sche kongenitale Amaurose
- Lues-Retinopathie
- M. Best
- M. Oguchi
- M. Stargardt
- Makuladegeneration, altersabhängig
- Makuladystrophie unklarer Zuordnung
- Makuladystrophien
- Malattia leventinese
- Masern-Retinopathie
- Melanom assoziierte Retinopathie
- Monochromasien
- Musterdystrophien des retinalen Pigmentepithels
- Müller Zell Sheen Dystrophie
- Nachtblindheit
- Nachtblindheit, kongenitale stationäre
- Netzhaut- Aderhautdegeneration, medikamentös induziert
- Netzhaut- Aderhautdegeneration, postentzündlich
- Netzhaut- Aderhautdegeneration, postexsudativ
- Netzhaut- Aderhautdegeneration, sekundär
- Netzhaut- Aderhautdystrophien
- Netzhautablösung, rezessive nonyndromale kongenitale
- Netzhautdystrophie mit subretinale Ablagerungen, spät beginnend
- Netzhautfunktionsstörungen, stationäre
- Norrie Syndrom
- North Carolina Makuladystrophie
- Oguchi Erkrankung
- Oligocone-Trichromasie
- Optikusatrophie, autosomal dominant
- Optikusatrophien, hereditär
- Optikusneuropathie, Leber´sche hereditäre
- Paraneoplastische Netzhautdegenerationen
- Paravenöse pigmentierte retinochoroidale Atrophie
- Periphere Netzhaut- Aderhautdystrophien
- Progressive bifokale chorioretinale Atrophie
- Refsum Syndrom
- Regional begrenzte Netzhaut- Aderhautdystrophien
- Retikuläre Dystrophie (Sjögren)
- Retinitis pigmentosa
- Retinitis pigmentosa mit erhaltenem pararteriolarem Pigmentepithel
- Retinitis pigmentosa, sektorförmig
- Retinitis pigmentosa, unilateral
- Retinitis punctata albescens
- Retinoschisis, familiäre foveale
- Retinoschisis, x-chromosomal
- Rezessive Optikusatrophie
- Sorsby Fundusdystrophie
- Spät beginnende Netzhautdystrophie mit subretinale Ablagerungen
- Stationäre Netzhautfunktionsstörungen
- Stationäre Zapfenfunktionsstörungen
- Stickler Syndrome
- Stäbchenmonochromasie
- Syndrome mit Netzhaut- Aderhautdystrophien
- Usher Syndrome
- Vitamin-A-Mangel
- Vitelliforme Makuladystrophie (= M. Best)
- Vitelliforme Makuladystrophie, adult
- Vitreoretinochoroidopathie, autosomal dominant
- Vitreoretinopathie, erosiv
- Vitreoretinopathien, hereditär
- Wagner Syndrom
- X-chromosomale Optikusatrophie
- X-chromosomale Retinoschisis
- Zapfen-Stäbchendystrophie (= Cone-rod Dystrophie)
- Zapfen-Stäbchendystrophie, spät beginnend
- Zapfendystrophie (= Cone Dystrophie)
- Zapfendystrophie, zentral
- Zapfenfunktionsstörung, kongenitale stationäre
- Zentrale areoläre Aderhautdystrophie
Alphabetischer Index der Augenkrankheiten
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Autoimmunerkrankungen mit Netzhaut-Aderhautdegenerationen
- Eine Reihe von Autoimmunerkrankungen betreffen auch die Netzhaut oder Aderhaut. Dabei kann es bezüglich der Symptomatik und der Funktionsdiagnostik zu Überschneidungen kommen. Die Ausprägung der Funktionsstörungen und die klinischen und funktionellen Befunde bei Autoimmunerkrankungen ist sehr variabel.
- Birdshot-Retinopathie
- HLA-A29 assoziierte Erkrankung
- bereitet in der Regel durch die typischen radiär von der Papille ausstrahlenden ovalären chorioatrophischen Herde keine diagnostischen Schwierigkeiten
- Gesichtsfeld mit variablen Ausfällen (Ringskotome, konzentrische Einengungen)
- im Ganzfeld-ERG teils sehr ausgeprägte Amplitudenreduktion
- In Einzelfällen kann es daher zu Verwechslungen mit einer hereditären generalisierten Netzhaut-Aderhautdystrophie kommen. In der aktiven Phase kann eine antiinflammatorische Therapie erfolgreich sein.
- Paravenösen pigmentierten retinochoroidalen Atrophie (PPRCA)
- Ursache nicht genau geklärt. Da nicht eindeutig familiäre Fälle beschrieben wurden, geht man von einer postentzündlichen Erkrankung aus, wobei zahlreiche Ursachen (u. a. Lues, Tuberkulose, M. Behçet) angeführt wurden. Ein eindeutiger Zusammenhang ist jedoch nicht nachgewiesen, ebenso wie nur äußerst selten aktive Stadien oder die Progression einer PPRCA beobachtet wurden.
- Die Makula ist oft nicht betroffen, der Visus daher gut. Gesichtsfeld, ERG und EOG sind abhängig von Lage und Ausprägung der Degenerationen verändert.
- Paraneoplastische Netzhautdegenerationen
- Unterteilung in zwei Gruppen:
- carcinom-assoziierte Retinopathien (CAR)
CAR präsentiert sich mit einem progredienten Funktionsverlust ähnlich einer rasch progredienten Netzhaut-Aderhautdystrophie. Bei CAR ist eine völlige Erblindung möglich. Im ERG sind alle Reizantworten reduziert bis fehlend.
- melanom-assoziierte Retinopathien (MAR)
Bei MAR steht eine plötzliche erworbene Nachtblindheit mit Lichtsensationen im Vordergrund steht. Eine Erblindung bei MAR ist sehr unwahrscheinlich. Im ERG findet sich ein negatives ERG und eine fehlende ON-Antwort.
- Ursache sind wahrscheinlich vom Tumor abgegebene Proteine, die retinalen Proteinen ähneln und dadurch eine Antigenreaktion gegen retinales Gewebe auslösen. Während bei CAR verschiedene Proteine zugrunde liegen und Antikörper gegen unterschiedliche okuläre Gewebe nachgewiesen wurden, ist bei MAR stets eine Antikörperreaktion gegen retinale Bipolarzellen nachweisbar
- Die Bedeutung einer Therapie mit Corticosteroiden ist umstritten.
- CAR-ähnliche Krankheitsbilder ohne Nachweis eines Primärtumors sind ebenfalls beschrieben.
aktualisiert: 2006-02-05